"Österreich, Frankreich und die Europäische Union: Was können wir gemeinsam erreichen?" - WU Wien (22.11.17) [fr]

Vor dem Hintergrund der in den letzten beiden Jahren erfolgten Entwicklungen der politischen Landschaft in der Europäischen Union hat S.E. François Saint-Paul, Botschafter der Republik Frankreich in Österreich am Mittwoch, den 22. November, im Teaching Center an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) vor hochkarätigen Gäste aus Politik und Wirtschaft über die österreichisch-französischen Beziehungen gesprochen.

Gemeinsam mit Claire Thirriot-Kwant, Leiterin der Finanz- und Wirtschaftsabteilung der französischen Botschaft, hat der Botschafter das österreich-französische Verhältnis, die Positionen von Frankreich und Österreich innerhalb der EU sowie deren aktuelle Herausforderungen beleuchtet. Anwesend waren u.a. der spanische Botschafter S.E. M. J.B. Sunyé Mendia, der rumänische Botschafter, S.E. M. B. Mazuru, die Vertreter der slowakischen und finnischen Botschaften, sowie F.-X. d’Aligny (CCEF), Mitinitiator der Veranstaltung und J.-F. Diet, Präsident des „Comité Autriche“ des CCEF.

Professor Stegu begrüßte im Namen des Instituts für Romanische Sprachen der WU die Ehrengäste und das Publikum. Er betonte, dass sehr viele Studierende der WU im Rahmen ihres Wirtschaftsstudiums Lehrveranstaltungen in „Französischer Wirtschaftskommunikation“ belegen und die einmal im Semester mit prominenten französischen Gästen aus Wirtschaft und Politik stattfindenden „Rencontres économiques“ eine wertvolle Ergänzung zum regulären Studienprogramm bilden. Der Vizerektor der WU, Professor Badinger, begrüßte im Namen des Rektorats die Ehrengäste und das Publikum und hob die Aktualität und Wichtigkeit des Vortragsthemas hervor, angesichts der vielen Herausforderungen und Probleme, denen sich die EU derzeit stellen muss.

Der französische Botschafter, François Saint-Paul, hat folgendes betont: Präsident Macron hat mit seinen Vorschlägen für eine EU-Reform neue Impulse für Europa gesetzt. Um Europa neugestalten zu können wird es nötig, Menschen weitgehend miteinander zu verbinden und alte Uneinigkeiten zu überwinden. In diesem Zusammenhang und besonders im Hinblick auf die österreichische EU-Präsidentschaft 2018 kann Österreich Aufgrund seiner Geschichte, seiner geographischen Lage und seiner wirtschaftlichen Präsenz tatsächlich eine wichtige Brückenrolle zwischen Ost- und Westeuropa spielen. Der Botschafter hat sehr begrüßt, dass zwischen Frankreich und Österreich heute eine weitgehende übereinstimmende Sichtweise über die gegenwärtigen wichtigen Prioritäten herrscht.

Claire Thirriot-Kwant, Leiterin der Finanz- und Wirtschaftsabteilung der französischen Botschaft hat die laufenden wirtschaftlichen Reformen in Frankreich vorgestellt. Mit der Wahl von Emmanuel Macron zum Staatpräsidenten hat das französische Volk seinen Reformwillen zum Ausdruck gebracht. Daher führe die französische Regierung die ehrgeizigsten wirtschaftlichen strukturellen Reformen durch, die Frankreich in den letzten 30 Jahren gesehen hat.

Die Veranstaltung „Österreich, Frankreich und die Europäische Union – Was können wir gemeinsam erreichen?“ wurde vom WU-Institut für Romanische Sprachen organisiert und hat im Rahmen der Vortragsreihe „Rencontres économiques“ stattgefunden.

Hier sind die Fotos der Veranstaltung zu finden.

Einige thematisch relevante Grundinformationen auf Deutsch :

Initiative für Europa (die Grundsatzrede vom Staatspräsident E.Macron am 26. 09.2017 in der Pariser Universität Sorbonne für « Ein souveränes, geeintes und demokratisches Europa »).
• Ein Interview von E. Macron (Der Spiegel).
• Die PowerPoint Präsentation von Claire Thirriot-Kwant: im folgenden PDF

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Dernière modification : 06/12/2017

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