Investor’s Day in der Französischen Botschaft (22.11.18) [fr]

Am 22 November trafen einander, auf Initiative der Agentur Business France und der Wirtschaftsabteilung der Französischen Botschaft österreichische Industrielle mit Investitions-Erfahrung in Frankreich, Wirtschaftstreibende und Vertreter der Medien, um sich im Rahmen eines gemeinsamen Frühstücks über den Investitionsstandort Frankreich in Anwesenheit des Gastgebers Herrn Botschafter François Saint-Paul auszutauschen. Es wurden die Vorzüge des Investitionsstandorts Frankreich und die richtungsweisenden Reformen der Regierung des Staatspräsidenten Emmanuel Macron erläutert. Diese Informationsveranstaltungen finden zurzeit in 40 von Frankreich ausgewählten Ländern statt, darunter Österreich, als Vorbereitung zum Business Gipfel in Paris (Versailles) im Jänner 2019.

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„Die Effizienz der Infrastruktur, der Bildung und der Ausbildung der Führungselite sind in Frankreich ein wahres Atout“, waren sich Mag. Eder von der Kapsch CarrierCom AG und Dipl.-Ing. Salzer (Warimpex AG) einig. Top-Ausbildung der Ingenieure im Bereich Forschung und Entwicklung, das derzeitige Fiskalsystem (CTR) und die Fortschrittskultur bieten attraktive Verhältnisse. Der börsennotierte europäische Marktführer in der Kartonverpackung MM Karton AG, für den Frankreich mit 930 Mitarbeitern der zweitwichtigste Standort ist, hatte bewusst ländliche Gegenden quer durch Frankreich gewählt, da dort die „intimere“ Struktur eine verbesserte Identifizierung der Arbeitnehmer mit dem Betrieb ermöglicht, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Wilhelm Hörmanseder. Das Unternehmen schätzt zudem Frankreich auch als Brückenkopf für den westafrikanischen Markt. Vor seinen Gästen aus der Wirtschaftsbranche (WKO vertreten durch Dr. Christoph Matznetter, dem Französischen Handelsrat Jean-François Diet, der IV vertreten durch Mag. Tobias Birsak und die Direktorin der CCFA, Frau Céline Garaudy) bemerkte abschließend Botschafter François Saint-Paul, dass auch der Großraum Paris an Attraktivität gewinnt. Paris profitiert von Infrastrukturprojekten im Zusammenhang mit der Austragung der olympischen Spiele 2024 und von der zunehmenden Wichtigkeit des Finanzplatzes.

Botschafter François Saint-Paul empfing noch am selben Tag prominente österreichische Unternehmer und Investoren aus allen Bereichen sowie Vertreter der wirtschaftlichen Interessengruppen zu einem geselligen Abendessen in der Französischen Botschaft.

Zum Reformprogramm der Regierung E. Macron

Das Reformprogramm der französischen Regierung während der letzten 18 Monate ist ehrgeizig und dicht. Es geht darum, die Wirtschaft zu modernisieren, das wirtschaftliche und soziale Modell zu verändern und die Zukunft vorzubereiten vor allem mit Hilfe eines umfassenden Investitionsplans über 57 Mrd. EUR. Die Reformpläne sind eindeutig auf die Unternehmen ausgerichtet und betreffen folgende wichtigste Maßnahmen für Unternehmen, also auch für ausländische Investoren.

Die Reform des Arbeitsrechts verhilft den Unternehmen zu Flexibilität und Vorhersehbarkeit die Steuerreform um Beschäftigung und Investitionen zu fördern, die Kompetenzen der Menschen weiterentwickeln und sie fit machen für die Globalisierung und Digitalisierung. Die Regierung wird 15 Mrd. EUR innerhalb von 5 Jahren für die Weiterbildung von Arbeitslosen und Jungen investieren; dieser Plan dürfte 2 Millionen Personen bis 2022 zugutekommen. Die Unterstützung für das KMU-Wachstum und von Innovationen wird forciert.
Dieses Programm wird im Einklang mit der Sanierung des Staatshaushalts durchgeführt, vor dem Hintergrund von glaubwürdigen Szenarien (1,7% Wachstum in 2018 und 2019, nach 2,2% in 2017).

Mehr:
> Fact Sheet Wirtschaftsreformen in Frankreich
> France Means Business (DE)
> tresor.economie.gouv.fr
> export.businessfrance.fr/autriche

Pressespiegel:
> Börse-Express (p.12)
> Wiener Zeitung
> Die Presse

Dernière modification : 29/11/2018

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