Internationaler Frauentag (08.03.18) [fr]

Der internationale Frauentag findet seinen Ursprung in den ersten Frauenbewegungen Anfang des 20. Jahrhunderts. Damals ging es um bessere Arbeitsbedingungen und das Wahlrecht. 1975 hat die UNO das internationale Frauenjahr zum Anlass genommen, den 8. März den Frauenrechten zu widmen, und mit der Resolution 1977 die wichtige Rolle der Frauen in den Bemühungen um Frieden und Entwicklung anzuerkennen.

JPEG
Der internationale Frauentag findet seinen Ursprung in den ersten Frauenbewegungen Anfang des 20. Jahrhunderts. Damals ging es um bessere Arbeitsbedingungen und das Wahlrecht. 1975 hat die UNO das internationale Frauenjahr zum Anlass genommen, den 8. März den Frauenrechten zu widmen, und mit der Resolution 1977 die wichtige Rolle der Frauen in den Bemühungen um Frieden und Entwicklung anzuerkennen.
Ein Aktionstag soll der 8. März sein, an dem man sich versammelt, und zu diesem Anlass Bilanz über die Situation der Frauen in der Welt zieht.

Frankreichs Bemühungen für die Gleichstellung von Mann und Frau
Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat die Gleichstellung von Frau und Mann zur „Wichtigen Aufgabe der Legislaturperiode“ ernannt.
Die Regierung hat ein Staats-Sekretariat für die Gleichstellung von Frau und Mann eingerichtet, das von Staatssekretärin Marlène Schiappa geführt wird. Sie ist zuständig für die Förderung von Maßnahmen die Ungleichheiten im Land aufdecken, und jegliche Diskriminierung aufgrund des Geschlechts beseitigen sollen – ob im Bereich der Politik, der Wirtschaft, im Berufsleben, im Schulsystem im gesellschaftlichen oder kulturellen Bereich. Am 4. Oktober hat sie gemeinsam mit Premierminister Edouard Philippe die „Tour de France de l’Egalité“ ins Leben gerufen. Am 8. März 2018 sollen die neuen Ziele für die Legislaturperiode festgelegt werden.

3. internationale Strategie zur Gleichstellung von Mann und Frau
Die dritte internationale Strategie Frankreichs (2018-2022) zum Ziel der Gleichstellung von Mann und Frau in Frankreich dient der transversalen und systematischen Bewusstmachung der Problematik im Zentrum der französischen Außenpolitik. Einhergehend mit der Agenda 2030 und deren 17 Zielsetzungen für eine nachhaltige Entwicklung, legt diese Strategie einen besonderen Akzent auf:
Unterreich für Mädchen
Garantien auf das Recht von Mädchen und Frauen auf sexuelle Selbstbestimmung
Wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen als wesentliches Instrument für den Fortschritt, insbesondere die Unterstützung der Frauen in ihrer Rolle als Akteurinnen für den ökologischen Wandel
Freier und gleicher Zugang für Frauen und Mädchen zur Justiz und voller Schutz vor jeglicher Form von Gewalt
Stärkung der Frauen und Mädchen, die am öffentlichen Leben aktiv teilnehmen, sowie der UN-Agenda Frauen, Frieden und Sicherheit

Kampf der Gewalt gegen Frauen
Der bereits 5. Aktionsplan (2017-2019), der in Frankreich weiblichen Gewaltopfern zu mehr Gerechtigkeit und deren Recht auf Schutz und Begleitung zusichert, damit sie aus der Gewaltspirale ausbrechen und ein neues Leben aufbauen können.

Staatssekretärin Marlène Schiappa hat zudem einen Gesetzesentwurf angekündigt, der noch im März dem Ministerrat vorgelegt wird. Der Text sieht die Bestrafung bei sexueller Belästigung auf der Straße vor. In flagranti erwischt, muss der Aggressor nicht nur mit einer Geldstrafe rechnen, sondern auch einen Kurs zur Sensibilisierung der Problematik der Gleichstellung von Frau und Mann selbst finanzieren.

Lesen Sie auch:
Staatssekretariat: egalité-femmes-hommes.gouv.fr
Folgen Sie das Staatssekretariat] und MarleneSchiappa aufTwitter
Bilanz 2017 der Situation von Frauen in Frankreich egalité-femmes-hommes.gouv.fr
Kampf gegen die Gewalt an Frauen: at.ambafrance.org
Tour de France de l’Egalité: egalité-femmes-hommes.gouv.fr

Dernière modification : 20/03/2018

Seitenanfang