Französischer Nationalfeiertag in Österreich (14.07.18) [fr]

Der Botschafter der Republik Frankreich in Österreich François Saint-Paul, der Ständige Vertreter Frankreichs bei der UNO Botschafter Jean-Louis Falconi und die Ständige Vertreterin Frankreichs bei der OSZE Botschafterin Véronique Roger-Lacan haben in die französische Botschaft in Österreich zur festlichen Begehung des Nationalfeiertages am 14. Juli eingeladen.

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Die französischen Vertretungen in Österreich, bei der UNO, den internationalen Organisation und der OSZE haben in die Botschaft in Wien zur Begehung des französischen Nationalfeiertages am 14. Juli zahlreichen Gästen eingeladen.

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Hochgestellte Vertreter der österreichischen Regierung, Vertreter aus den österreichischen und internationalen diplomatischen Kreisen, Politiker, Akteure aus Kultur, Wirtschaft und Handel, sowie Repräsentanten aus dem Vereinsleben kamen zu dem herzlichen und feierlichen Empfang in die festlich geschmückte Botschaft am Schwarzenbergplatz. Durch die freundliche Unterstützung zahlreicher französischer und österreichischer Unternehmen, deren Produkte bei dieser Veranstaltung zu dementsprechender Würdigung kamen, konnte ein herrliches Fest für über 1 000 geladene Gäste ausgerichtet werden.

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Botschafter F. Saint-Paul unterstrich in seiner Ansprache, dass die Europäische Union angesichts der beispiellosen Herausforderungen, denen sie sich gegenübersieht, den Weg zur Einheit und zum gemeinsamen Handeln wieder finden muss: „Österreich hat den Vorsitz des EU-Rates und wählte dafür zum Leitmotiv das Thema, das unserem Präsidenten sehr am Herzen liegt „Ein Europa, das schützt“. Wir teilen diese Ambition voll und ganz. […] Österreich möchte in der Migrations-Frage weiterkommen: Die Lösungen sind europäisch. Österreich strebt ein Wirken im Sinne des Friedens an: Die Europäische Union muss gestärkt werden, sie muss über mehr Mittel verfügen, sie braucht wesentliche Investitionen in eine autonome Verteidigung. So können wir Europa zu einer glaubwürdigen und effizienten Friedens-Macht machen.

Botschafter J.-L. Falconi bekräftigte Frankreichs Bekenntnis zum Multilateralismus, insbesondere zu den Vereinten Nationen, die allein in der Lage sind, konzertierte Antworten auf die globalen Herausforderungen zu geben. Was die Organisationen mit Sitz in Wien betrifft, handelt es sich insbesondere um die Bekämpfung der nuklearen Proliferation, des Drogenhandels, der organisierten Kriminalität und der Korruption. Er erinnerte an die Initiative von Staatspräsident E. Macron, in Paris von 11. bis 13. November 2018, hundert Jahre nach dem Waffenstillstand des Ersten Weltkriegss, mehr als hundert Staats- und Regierungschefs, Vertreter internationaler Organisationen und NGOs unter ein Dach im Rahmen eines Friedensforums zu bringen, um über Lösungen zu den globalen Problemen sowie Initiativen zur besseren Organisation unseres Planeten zu diskutieren.

An diesem Festtag für Frankreich wollte Botschafterin V. Roger-Lacan den Fokus auf drei Punkte legen. Sie hat mit einem Hinweis auf die Fußballweltmeisterschaften begonnen: „Genau wie seine Nationalmannschaft, ist Frankreich vielfältig und großzügig. Frankreich integriert, wer die Werte der Republik annehmen möchte. Und Frankreich gewinnt damit", so die Botschafterin am Vorabend des Finales. Anschließend begrüßte sie hat alle Mitarbeiter „Frankreichs“ in Österreich. In der Ständigen Vertretung Frankreichs bei der OSZE, die sie leitet, jene der Ständigen Vertretung Frankreichs bei den Vereinten Nationen und den internationalen Organisationen und die Mitarbeiter der Französischen Botschaft in Österreich, und dankte ihnen für ihr Engagement im Dienste Frankreichs im Ausland.
Sie erinnerte schließlich an das Bekenntnis unseres Landes zu den Grundsätzen und Verpflichtungen von Helsinki und von der Pariser Charta über die die Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa wie die territoriale Integrität, die Unverletzbarkeit der international anerkannten Grenzen, die Nichtanwendung von Gewalt und die friedliche Beilegung von Streitigkeiten, sowie an die Dringlichkeit, diese zu verteidigen, in einer Zeit der Missachtung und der vielen langwierigen Konflikte, die die Sicherheit in Europa bedrohen.

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Dernière modification : 07/09/2018

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