Frankreich: 3ter Aussteller der Elektronikmesse Las Vegas [fr]

Frankreich, dritter Aussteller auf der Elektronikmesse Las Vegas

Auf der CES (Consumer Electronic Show) in Las Vegas, der größten jährlich organisierten Elektronik Publikumsmesse, stellte Frankreich - nach den USA und China - mit seiner zweitgrößten Startup-Delegation (233 Aussteller) und den insgesamt 275 Ausstellern, die drittstärkste Delegation aller Ausstellerländer.

Wirtschafts- und Finanzminister Michel Sapin, war, in Begleitung von Staatssekretärin für Digitalisierung und Innovation Axelle Lemaire, ebenfalls anwesend, um die französischen Start-up zu unterstützen.

Seit 50 Jahren geben sich Akteure der Digitalisierung, der Industrie 4.0, der Telefonie, Informatik und der Bildübertragungstechnologien beim größten High Tech Spektakel, der CES, ihr Stelldichein, bei der über 200.000 Besucher gezählt werden und die weltweiten neuesten Tendenzen und Trends zu erkennen sind – ein Pflichttermin für innovative Start-ups!

Die Welt der Digitalisierung hat die CES auch dieses Jahr wieder dominiert – ein Sektor, in dem französische Start-up Firmen ganz vorne mitmischen, wie z.B. bei der Entwicklung von Apps im Gesundheitsbereich (BewellConnect, Yumii, Wercup), im Haus (mit Netatmo, Myfox) oder im Energie- und Umweltbereich (mit Connit und e-lichens).

French Tech, weltweit anerkannt

Seit einigen Jahren bereits ist Frankreich bei der CES sehr stark vertreten. Auch dieses Jahr wieder haben mehrere französischen Start-ups die „CES innovation awards“ für besonders innovative Produkte erhalten.

Frankreich bei der CES 2017 in Zahlen

  • 275 Unternehmen und Aussteller, davon 233 Start-up – die dritt-stärkste Delegation weltweit, hinter den USA (1.713) und China (1.307).
  • In dem für die Start-up Unternehmen reservierten Eureka Park stellt Frankreich die zweitstärkste Delegation: 178 Aussteller (32% der insgesamt 564 Ausstellern)

Günstiger rechtlicher Rahmen für Start-up Unternehmen

Das Finanzgesetzt 2017 und das Finanzberichtigungsgesetz 2016 sehen vor:

  • Reduktion ab 2017 des Steuersatzes auf 28% für Gesellschaften bis 75.000 € Gewinn
  • Änderung bei der Besteuerung von Gratisaktien: Gewinne aus Gratisaktien mit einem Gesamtwert von bis zu 300 000 EUR müssen hinkünftig bei der Steuererklärung über Kapitaleinkünfte berücksichtigt werden.
  • Einrichtung eines „Innovations KMU-Kontos“, über das erfolgreiche Firmenchefs den Erlös des Verkaufs ihres Produkts in weitere innovative KMUs investieren können

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Dernière modification : 12/09/2017

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