5 Fragen zum „One Planet Summit“ (12.12.17) [fr]

Öffentliche und private Geldgeber handeln im Dienst des Klimas

F: Worin unterscheiden sich der Gipfel „One Planet Summit“ und eine COP?
A: Der Gipfel ist keine „zweite COP“ und versucht nicht, mit ihr zu konkurrieren. Es geht darum, sie zu ergänzen. Eine COP ist ein Moment, in dem Staaten unter dem diplomatischen Dach der Vereinten Nationen miteinander verhandeln. Der „One Planet Summit“ ersetzt keine COP, ist jedoch eine Ergänzung, eine Verstärkung. Der 12. Dezember ist der Jubiläumstag der Unterzeichnung des Übereinkommens von Paris, weil es wichtig ist hervorzuheben, dass das Übereinkommen unumkehrbar ist, und dass es von einer wachsenden Unterstützungsdynamik getragen wird.

F: In welchem Verhältnis steht dieser Gipfel zu anderen Klimaterminen, insbesondere im Rahmen des Klimaverhandlungsprozesses?
A: Der „One Planet Summit“ ist Teil einer internationalen Dynamik. Er sollte nicht als ein einzelnes Ereignis betrachtet werden, sondern steht im Zusammenhang mit den anderen großen internationalen Terminen: Vor kurzem die COP 23 in Bonn, aber auch der „Global Climate Action Summit“, der im September 2018 auf Initiative des Gouverneurs Jerry Brown hin in Kalifornien stattfinden wird, oder auch der Gipfel, den das Generalsekretariat der Vereinten Nationen im Jahr 2019 organisieren wird. Der „One Planet Summit“ soll dafür sorgen, dass die Mobilisierung zugunsten der Bekämpfung des Klimawandels auf der höchsten politischen Ebene angesiedelt bleibt.

F: Wer nimmt an dem Gipfel teil?
A: Der „One Planet Summit“ ist kein Staatsgipfel, er vereint jedoch viele verschiedene Akteure im Kampf gegen den Klimawandel. Er bietet jedem, sowohl den Staaten als auch den Vertretern der Zivilgesellschaft, die Gelegenheit, fair das Wort zu ergreifen.

F: Weshalb liegt der Schwerpunkt auf dem Thema Finanzierung?
A: Weil dieses ein äußerst entscheidender Faktor ist. Die Entwicklung der grünen Finanzen war einer der Pfeiler der COP 21. Dies ist die Basis jeglichen Handelns und die Garantie, dass konkrete Projekte umgesetzt werden, außerdem ist es eins der Ziele des Übereinkommens von Paris. Wir müssen sowohl unsere Solidarität mit den Ländern zeigen, die am meisten unter dem Klimawandel leiden, als auch die Milliarden hin zu kohlenstoffarmen Investitionen umleiten, um in Richtung der 1,5/2°C aufzubrechen. Es ist deshalb auch ein Weg, der Finanzwelt wieder einen „Sinn“ zu geben, indem sie mit Projekten, die etwas verändern und den Bürgern nützen, im Rahmen des Klima-Aktionsplans verknüpft wird.

F: Während des Gipfels werden Beispielprojekte vorgestellt. Um welche Projekte handelt es sich und wie wurden sie ausgewählt?
A: Diese Projekte sollen konkrete Lösungen vorstellen, die vor Ort funktionieren und sich vervielfältigen lassen. Sie vertreten alle geografischen Dimensionen, die ganze Vielfalt der Akteure und der Finanzierungen, vom Kleinsten zum Größten. Alle Partner des Gipfels haben sich dafür eingesetzt, entsprechend dieser Qualitäts- und Vielfaltsmerkmale die besten Beispiele und Projekte vorzustellen.

Dernière modification : 12/12/2017

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